Vereinschronik

und Diskotheken. Einige ließen sich auch mal eine Wasserpfeife schmecken, andere erfreuten sich an den Tanzkünsten der Bauchtänzerinnen und Folklore- Darbietungen. 

Im Mai 1998 wurde Ehrenmitglied Theo Merz für 6O-jährige Mitgliedschaft geehrt. Am 7. Juli erhielt 1. Schützenmeister Anton Zabl die Kündigung der Kellerräume in der Schlingener Str. 3, in dem sich unser Vereinsheim befand. 

Am 1. Weihnachtsfeiertag 1998 organisierte 2. Schützenmeister Ralf Daiser zum ersten Mal eine Ice-Party in einem Zelt hinter dem Lindenberg, die von der Jugend aus Nah und Fern gut besucht wurde. Bei der Jahreshauptversammlung im Mai 1999 konnten zwei Ehrenmitglieder für 60-jährige Vereinstreue geehrt werden: Karl Büschl sowie Ignaz Fleschhut. Karl Büschl wirkte 32 Jahre in der Vorstandschaft mit. In dieser Versammlung wandte sich 1. Schützenmeister Anton Zabl wieder an den Bürgermeister und die Gemeinderäte mit der Bitte um ein neues Schützenheim.

Anlässlich der Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg vor 50 Jahren wurde im November 2000 ein Jubiläumsschießen ausgetragen. Die sehr gut besuchte Jubiläumsfeier am 11. November 2000 im Gasthaus Rid wurde musikalisch umrahmt vom Musikverein Rieden. Für 50-jährige Mitgliedschaft konnten geehrt werden: Hans Fleschhut, Josef Merz, Xaver Merz, Johann Seitz und Fridolin Weber. Für 60-jährige Treue zum Verein wurde Matthias Kögl geehrt. Wilfried Krüger wurde für besondere Verdienste um den Verein das Gau- Ehrenkreuz in Bronze verliehen.

Bei der Gemeinderatssitzung, am 15. Januar 2001 wurde entschieden, dass das neue Heim für die Musiker und Schützen auf dem Grundstück des alten Friedhofs in Rieden gebaut wird. Das Grundstück der Raiffeisenbank kam aus Gründen der Lärmbelästigung durch an- und abfahrende Fahrzeuge in den Abendstunden nicht mehr in Frage, da sich Grundstücksnachbarn dagegen ausgesprochen hatten. Nach Ortseinsicht von Vereinsunterkünften mit vergleichbaren Anforderungen in anderen Gemeinden konnte man in die Planungsphase einsteigen.

Am 1. Mai 2001 übernahm unser Verein die Maibaumaufstellung. Der Baum wurde von der Gemeinde spendiert. Er maß im unbearbeiteten Zustand 34 m, musste jedoch auf 31,97 m gekürzt werden, damit er im Versteck Platz hatte. In vielen freiwilligen Arbeitsstunden bearbeiteten fleißige Helfer und Helferinnen des Vereins den Baum, strichen ihn, renovierten die Schilder und montierten sie an. Natürlich musste der Baum vor Diebstahl bewahrt werden und so wurde auch Maibaumwache geschoben. Um ca. 12.00 Uhr war's dann soweit. Der Maibaum wurde mit Hilfe eines Krans aufgestellt und zu den Klängen der Bayernhymne die Fahne gehisst. Im selben Jahr stieg unsere l. Mannschaft zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Gauliga auf.

Bei der außerordentlichen Generalversammlung, am 25. September 2001 war das Hauptthema: Neubau Schützenheim. Da für die Finanzierung dieses Vorhabens unbedingt notwendig ist, einen Zuschuss der Regierung von Schwaben zu erhalten, ist ein Mindestmitgliedsbeitrag Voraussetzung. Nach Darlegung der Fakten durch den 1. Bürgermeister Ludwig Landwehr und 1. Schützenmeister Anton Zabl wurde die